Den Überblick behalten: Der Social Media-Redaktionsplan

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Auch 2020 wird Social Media Marketing leider oft als Nebenbeschäftigung und spontaner Kommunikationskanal für den Snapshot der Geburtstagsfeier, des Firmengrillfests oder eines kopierten Pressetextes verwendet. Spontan, auf Zuruf und zum Leidwesen der Marketing-Mitarbeiter gerät Social Media zum Husarenritt zwischen Mittagspause und Meeting oder zum Zeitvertreib. Damit lässt du viel Potential liegen, diese Plattformen zur Markenbildung und Kundenakquise zu nutzen. Ein bisschen Planung kann dabei helfen Überblick zu bewahren und relevante Kommunikation zu betrieben. Wir zeigen, was ein Redaktionsplan bringt und welche Aspekte du dafür unbedingt berücksichtigen musst.

Warum ist ein Redaktionsplan sinnvoll?

Ziele und Strategie

Wen will ich ansprechen? Welche Themen will ich via Facebook, Instagram, YouTube oder gar Twitter vermitteln? Was ist mir wichtig? Was und wie spreche ich mit meinen Fans und Followern? Stellen Sie sich diese Fragen beim spontanen Posten über die letzte Firmen-Weihnachtsfeier? Auch Social Media braucht Ziele – heute mehr denn je, denn mittels Werbeaktivitäten, gestiegener Nutzungszahlen und einer höheren Konkurrenz musst du dir deinen Platz an der Sonne mit guten Inhalten, relevanter Ansprache und einer klaren Strategie erarbeiten. Ein Redaktionsplan ist die Schablone deiner digitalen Unternehmenskommunikation!

Regelmäßigkeit

Regelmäßige Inhalte schaffen Aufmerksamkeit. Deine Aktivität bei Facebook und Co. wird auch vom Algorithmus positiv bewertet. Aber vor allem von deinen Fans bei denen neuen Inhalte erhöhte Sichtbarkeit genießen, je öfter und regelmäßiger Interaktionen damit passieren.

Kennst du Game Of Thrones? Friends oder auch den wöchentlichen Tatort? Nun alle diese Medienformate genießen höchste Popularität, weil sie es geschafft haben, bei den Nutzern diese Vorfreude und geplante Erwartungshaltung aufzubauen. Der Fernsehfans weiß: Sonntag abends ist Tatort-Zeit! Eine alternative Beschäftigung kommt daher nicht in Frage.

Planbarkeit

Guter Content ist relevanter Content. Was bei den Nutzern relevant ist, benötigt aber Vorarbeit und Vorbereitung. Egal ob, Grafik, Design, Video oder Webseiten-Referenz, je mehr Zeit du für Recherche investierst, umso besser kannst du deine Inhalte auf die Bedürfnisse der Nutzer maßschneidern. All das gelingt besser, wenn du bestimmte Zeitfenster und Deadlines weißt! Und schließlich sind Foto- oder gar Videoinhalte nicht einfach von heute auf morgen erstellt. Gib dir selbst mehr Zeit um zielgerichteter zu kommunizieren!

Ressourcenschonung

„Jetzt“ ist der Tod jeder Kreativität und leider auch der Effizienz. Social Media Marketing ist spontane Kommunikation, das ist richtig. Aber spontan heißt nicht „unüberlegt“ und/oder „nebenbei“. Ohne Planung und Strategie wird Social Media aber für deine Mitarbeiter zum überfordernden Effizienz-Killer. „Was soll ich denn jetzt posten?“, „Ich hätte doch noch soviele anderen Dinge zu tun.“ oder „Und jetzt noch ein Facebook Post – dabei wollte ich längst nach Hause gehen“ sind keine guten Ratgeber. Wissen deine Mitarbeiter mithilfe eines Redaktionsplans was, wann und wie veröffentlicht wird, hilft es bei der Tagesplanung und Ressourceneinteilung. Und ja, dann werden auch spontane Aktivitäten einfacher, weil man stets ein Backup im Hinterkopf hat

Zeit für Community-Management

Der aktive Austausch mit Fans und Nutzern wird grundsätzlich IMMER vernachlässigt. Zu zeitintensiv, mühsam oder schlichtweg uninspiriert wird der „Kundenservice“ wahrgenommen. Das muss nicht sein. Entfällt spontanes Grübbeln und Brainstormen für neue Inhalte, bleibt Zeit für die Beantwortung von Facebook-Fragen.

Denke langfristig und plane deine Kommunikation

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