Fakten & Mythen zum Instagram-Algorithmus Teil 2

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Gibt es eine Erfolgsformel für Instagram? Welche Faktoren beeinflussen den Algorithmus, also jenem artifiziellen Rechenmuster, dass über Erfolg und Misserfolg Ihrer Instagram-Aktivitäten entscheidet? In der Fortsetzung unser Blogreihe zum Theme widmen wir uns wieder wichtigen Merkmalen und der Auflösung so manchen unbestätigtem Mythos rund um das populärste Social Media Netzwerk.

Stories und Postings

Haben Stories Auswirkungen auf die Sichtbarkeit und Reichweite?

Jein, einen direkten Einfluss auf die blosse Verwendung der Stories-Funktionen gibt es nicht. Natürlich steigt mit zunehmender Aktivität auch die Reichweite – gerade die Verwendung der IG-Stories haben sich in den letzten Monaten derartig hoher Beliebtheit erfreut, dass ein kausaler Zusammenhang kaum von der Hand zu weisen ist. Zumal die Qualität und Erstellung der Stories wesentlich ressourcen-schonender ist, als die Veröffentlichung von qualitativ hochwertigen Bildern und Videos.

Nichtsdestotrotz gibt es im Algorithmus wohl kein Kriterium, dass bei Verwendung der Funktion XY einen automatisierten Reichweiten-Boost aktiviert.

Social Connections

Kennst du den Absender/Sender?

„Sozial“ ist nicht ohne Grund Bestandteil von Social Media. Es liegt daher nahe, dass auch die Beziehung zwischen dir und dem Autor der Inhalte zur Bewertung herangezogen wird. Das betrifft sowohl die Art der Verbindung, die Dauer, als auch die Häufigkeit der Interaktionen mit diesen Inhalten.

Hast du in der Vergangenheit schon Inhalte eines Nutzers kommentiert, geliked oder dergleichen, dann wird dies natürlich auch direkte Auswirkungen auf die zukünftige Sichtbarkeit der Beiträge haben.

Frequenz hin oder her

Gibt es eine Ober- und Untergrenze?

Die Antwort liegt in einem Mittelmaß und in der Beantwortung einer wesentlich bedeutenderen Frage: Sind alle meine Inhalte für meine Follower von Relevanz? Grundsätzlich ist auch in diesem Zusammenhang das Nutzererlebnis das entscheidende Kriterium. Wenn du 10 ähnliche Bilder innerhalb weniger Minuten veröffentlichst, wird Instagram die Sichtbarkeit mit anderen Inhalten in den Nutzer-Feeds durchmischen – einzig allein aus Gründen der inhaltlichen Vielfalt.

Gerade bei ähnlichen Inhalten liegt die Erklärung dieser Behauptung viel mehr in der Sättigung der Nutzer – auch wenn für dich das Landschaftsporträt in dutzenden Perspektiven ein atemberaubendes Erlebnis darstellt, so hält sich der Gewinn bei Ihren Followern merklich in Grenzen, wodurch die Reichweite automatisch sinkt.

Ein Inhalt mit mehreren Bildern ist hier auf jeden Fall zu empfehlen – Galerien schonen die Aufmerksamkeit der Nutzer und Ihre Ressourcen.

Was heißt das nun für Ihren Instagram-Account?

Ruhe bewahren und mache deine Hausaufgaben: Lerne deine Zielgruppe kennen, dann weiß du um deine Präferenzen, Vorlieben, Nutzungsgewohnheiten. Entwirf eine Content-Strategie, die sich dieser Präferenzen bedient und so im Algorithmus positiv bewertet wird und denke langfristig!

Schreibe uns – wir freuen uns auf dich. 

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