Fakten & Mythen zum Instagram-Algorithmus Teil 3

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Vorhang auf für den dritten Teil unserer Blogreihe. Jonathan Frakes lässt grüßen, wenn wir bestehende Vorurteile und Mythen rund um Instagram aufklären und über die wichtigsten Algorithmus-Funktionen informieren. Damit du zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kannst! 😀

NUTZUNGSHÄUFIGKEIT:

Wie oft verwendest du Instagram?

Die Darstellung der Inhalte wird natürlich auch davon beeinflusst, wie häufig du die App verwendest und öffnest. Passiert dies nur einmal am Tag, so gelangen natürlich wesentlich mehr Inhalte zur Disposition. Verbringst du jede freie Minute in Instagram ist natürlich auch die Darstellung der Inhalte, besonders der jeweils jüngst veröffentlichten Inhalte, komplett anders.

Der grundsätzliche Zusammenhang heißt in diesem Fall: Neue Inhalte werden mir häufiger angezeigt – die Definition von „neu“ wird aber maßgeblich vom Nutzungsverhalten der App beeinflusst.

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Hat der Account-Typ Auswirkungen auf die Reichweite?

Instagram bestreitet eine generelle Differenzierung zwischen verschiedenen Account-Typen. Obwohl man diesem Umstand gerne Glauben schenken will, ist es natürlich verständlich, dass man sich zu keiner Aussage hinreißen lässt. Rein aus ökonomischer Sicht bilden Unternehmen ebenso wie im Schwester-Netzwerk Facebook einen essentiellen wirtschaftlichen Standfuss für das Netzwerk.

Sollte Instagram keine Unterschiede in der Reichweiten-Behandlung machen, so geschieht dies vorwiegend beim Endnutzer und in seiner Bewertung der Relevanz der Inhalte. Während persönliche Inhalte natürlich aufgrund der möglichen Beziehung im Real-Life stärker wahrgenommen werden, haben es insbesondere generische Inhalte von Unternehmen schwer Interaktionen zu erzeugen.

Anzahl der Abos

Wie vielen Nutzern folgst du?

Die Darstellung der Inhalte im Feed korreliert natürlich stark mit der Anzahl der abonnierten Nutzer – folgst du nur wenigen Personen, so werden in deinem Feed hauptsächlich Inhalte von diesen Personen plus mögliche Werbeanzeigen auftauchen. Bei 200 Abonnenten, die regelmäßig Inhalte veröffentlichen, zeigt sich aber eine wesentlich komplexere Situation.

Die Sortierung der Inhalte muss in diesen Fällen dann mittels oben genannten Kriterien erfolgen.

Was heißt das nun für deinen Instagram-Account?

Ruhe bewahren und mache deine Hausaufgaben: Lerne deine Zielgruppe kennen, dann weißt du um ihre Präferenzen, Vorlieben, Nutzungsgewohnheiten. Entwirf eine Content-Strategie, die sich dieser Präferenzen bedient und so im Algorithmus positiv bewertet wird und denke langfristig!

Schreibe uns – wir freuen uns auf dich. 

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