Fakten & Mythen zum Instagram-Algorithmus Teil 4

Zuletzt aktualisiert am von

Alles Gute hat ein Ende. Und so beenden wir auch unsere Reise zur Aufklärung des Instagram-Algorithmus. Mit dem vierten Teil widmen wir uns weiteren „vermeintlichen“ Erfolgskriterien bei Instagram. Hast du noch weitere Beobachtungen gemacht? Hinterlasse uns doch einen Kommentar. Denn es gibt immer eine Fortsetzung 😉

WER WIRBT, GEWINNT

Wird meine organische Reichweite reduziert, so dass ich in bezahlte Reichweite investieren muss?

Diese Aussage wird insbesondere als Umkehrschluss auf Entwicklungen bei Facebook herangezogen – grundsätzlich lässt sich kein Zusammenhang konstruieren, der dem organischen Algorithmus Negativ-Effekte zuschreibt, sobald Werbeanzeigen im Instagram-Netzwerk geschalten werden.

Mehr noch: Werbeanzeigen sollte gerade dann eingesetzt werden, wenn du Inhalte erkennst, die schon organisch eine hohe Reichweite erzielen. Guter Inhalt lässt sich demnach viel einfacher einer noch größeren Zielgruppe zugänglich machen als schlechter Content!

NUTZUNGSDAUER

Wie lange verwendest du Instagram?

Die Sichtbarkeit im Feed wird auch stark von der Dauer der Nutzung beeinflusst. Scrollst du nur in Sekundenschnelle durch, screenst einzelne Bilder und beendest den Instagram-Ausflug auch gleich wieder, so muss der Algorithmus wesentlich komplexere Berechnungen durchführen um deine persönlichen Vorlieben punktgenau zu treffen.

Wer minutenlang und im Detail Bild für Bild betrachtet, schafft auch eine größere Präsentationsfläche für alle Inhalte. Ebenso die Art der Inhalte: Fesseln mich Videos stärker als Bilder wird Instagram dies in Zukunft verstärkt ausspielen.

BILDER FUNKTIONIEREN AM BESTEN

Wird meine Reichweite reduziert, wenn ich häufig Videos veröffentliche?

Auch diese Aussage trifft nicht zu – Video-Inhalte gehören auch bei Instagram mittlerweile zum Standard-Repertoire und sollten sofern relevant auch im normalen Feed veröffentlicht werden. Achte hierbei aber auf die Spezifikationen hinsichtlich Abmessungen und Format der Videos – die Rezeption auf kleinen Smartphone-Bildschirmen kann schnell ins Auge gehen, auch wenn es sich beim Video um einen tollen Image-Film handelt.

Was heißt das nun für deinen Instagram-Account?

Ruhe bewahren und mache deine Hausaufgaben: Lerne deine Zielgruppe kennen, dann weißt du um ihre Präferenzen, Vorlieben, Nutzungsgewohnheiten. Entwirf eine Content-Strategie, die sich dieser Präferenzen bedient und so im Algorithmus positiv bewertet wird und denke langfristig!

Kontaktiere uns – wir freuen uns auf dich. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.