5 Content-Formate, die bei jedem Unternehmen funktionieren
In der täglichen Arbeit mit unseren Kund:innen bei Zenitblau fällt immer wieder auf: Ganz egal, wie groß ein Unternehmen ist oder aus welcher Branche es kommt – bestimmte Content-Formate funktionieren immer. Sie bringen Reichweite, schaffen Vertrauen und sorgen für eine Community, die gerne wiederkommt.
Hier sind fünf Content-Zugänge, die wir jedem Kunden empfehlen – weil sie sich in der Praxis tausendfach bewährt haben.
1. Die Founder´s Story – Gesichter statt Logos
Jede Marke hat eine Entstehungsgeschichte – und genau diese macht sie einzigartig. Die Founder’s Story holt die Menschen hinter der Marke ins Rampenlicht und zeigt, wofür sie stehen.
Warum es wirkt:
Menschen wollen wissen, wer hinter einer Marke steckt. Eine authentische Gründer- oder Teamgeschichte schafft Nähe und Vertrauen – und macht dich unverwechselbar. Statt „anonymer Anbieter“ wirst du zu einer Person mit Vision und Werten.
Wie du eine Founder’s Story umsetzt:
- Erzähl deinen Werdegang und die Gründungsgeschichte – gerne mit Höhen UND Tiefen.
- Nutze persönliche Bilder oder kurze Videoclips statt Stockfotos.
- Zeig auch die Werte, die dich antreiben, nicht nur die Fakten.
Beispiel:
Ein Start-up im Bereich nachhaltige Verpackungen teilte die Geschichte der Gründerin – von der ersten Idee in der WG-Küche bis zur ersten Großbestellung. Die persönliche Note führte zu über 500 Shares, und in den Kommentaren berichteten Kund:innen ihre eigenen Erfahrungen.
„Hinter jeder Marke stehen Menschen – und genau das interessiert uns. Wenn wir verstehen, warum jemand etwas gegründet hat, fühlen wir uns automatisch näher verbunden.“ — Markus Strengberger, CEO ZENITBLAU
2. Testimonials & User Stories – die Kund:innen reden lassen
Anstatt selbst zu sagen, wie gut dein Angebot ist, lässt du diejenigen sprechen, die es bereits erlebt haben. Echte Stimmen wirken überzeugender als jede Werbebotschaft.
Warum es wirkt:
Echte Stimmen von echten Menschen schaffen Glaubwürdigkeit. Social Proof ist einer der stärksten Kaufanreize – besonders, wenn er emotional erzählt wird.
Wie du eine User Story umsetzt:
- Interview zufriedene Kund:innen per Video oder Zitatpost.
- Lass sie selbst beschreiben, wie dein Produkt ihr Problem gelöst hat.
- Binde echte Fotos oder kurze Clips ein, um Authentizität zu unterstreichen.
Beispiel:
Ein Hersteller ergonomischer Büromöbel veröffentlichte ein kurzes Video, in dem eine Freelancerin erzählte, wie sie seit dem neuen Schreibtisch schmerzfrei arbeiten kann. Das Video ging viral, brachte über 600 Shares – und eine direkte Umsatzsteigerung.

3. Behind the Scenes – ein Blick hinter die Kulissen
Viele Marken zeigen nur das Endergebnis. Hinter den Kulissen passiert aber oft das Spannendste – und genau das macht neugierig.
Warum es wirkt:
Transparenz baut Vertrauen auf. Wenn Menschen sehen, wie ein Produkt entsteht oder wie das Team arbeitet, wirkt die Marke greifbarer und sympathischer.
Wie du ein Behind the Scenes umsetzt:
- Zeig den Herstellungsprozess oder deinen Arbeitsalltag.
- Stelle Teammitglieder vor, auch in lockeren Momenten.
- Erzähle kleine Fun Facts oder unerwartete Details aus deinem Alltag.
Beispiel:
Eine kleine Kaffeerösterei zeigte in einer Fotostrecke, wie Bohnen geröstet werden, und teilte Fun Facts zu Kaffeebohnen. Die Serie wurde zum Dauerbrenner – Kunden fragten aktiv nach dem nächsten „Bohnen-Freitag“.

4. Quick- Tipps & How-to-Posts – sofort anwendbarer Mehrwert
Kurz, knackig, praktisch – Tipps und Anleitungen sind Content, den Nutzer:innen sofort umsetzen können. So positionierst du dich als Experte und Mehrwertgeber.
Warum es wirkt:
Menschen lieben Content, den sie direkt umsetzen können. Kurze Tipps oder Mini-Anleitungen positionieren dich als Expert:in und geben deiner Zielgruppe einen echten Grund, wiederzukommen.
Wie du einen Quick-Tipp umsetzt:
- Sammle häufige Fragen deiner Zielgruppe und beantworte sie als kurze Posts oder Karussell.
- Verknüpfe jeden Tipp subtil mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung.
- Nutze klare Headlines wie „3 Tipps für …“ oder „So machst du … in 5 Minuten“.
Beispiel:
Eine Naturkosmetikmarke startete eine Mini-Serie mit saisonalen Hautpflegetipps. In jedem Post wurde subtil ein passendes Produkt erwähnt. Ergebnis: dreimal so viele gespeicherte Beiträge und deutlich mehr Reichweite.
„Wenn wir einen Tipp teilen, den jemand sofort umsetzen kann, entsteht Vertrauen. Es zeigt: Wir wollen wirklich helfen – nicht nur verkaufen.“ – Stefan Hafenscher, CEO ZENITBLAU
5. Community-Posts – aktiv ins Gespräch gehen
Social Media lebt vom Austausch. Mit gezielten Fragen, Abstimmungen oder interaktiven Formaten holst du deine Zielgruppe aus der Zuschauerrolle und machst sie zum aktiven Teil deiner Marke.
Warum es wirkt:
Social Media ist keine Einbahnstraße. Wer aktiv Fragen stellt und Diskussionen anregt, steigert Interaktion und Bindung. Menschen lieben es, ihre Meinung zu teilen – vor allem, wenn sie das Gefühl haben, dass diese wertgeschätzt wird.
Wie du einen Community-Post umsetzt:
- Stelle offene Fragen in deinen Captions (keine Ja/Nein-Fragen).
- Starte Abstimmungen oder kleine Challenges.
- Reagiere schnell und persönlich auf Kommentare und Nachrichten.
Beispiel:
Ein nachhaltiges Modelabel postete wöchentlich eine „Community-Frage“ zu Trends, Farben oder Designs. Das Team reagierte konsequent auf alle Antworten und kommentierte auch bei befreundeten Brands. Ergebnis: 5-fache Engagement-Rate und mehr Website-Traffic.

Fazit
Diese fünf Content-Formate sind keine Theorie, sondern praxiserprobt – und sie funktionieren unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße. Das Beste: Du kannst sie sofort in deinen Redaktionsplan aufnehmen und noch heute mit der Umsetzung starten.
👉 Du willst wissen, wie das konkret für deine Marke aussehen könnte? Dann melde dich bei uns.