Tally Forms Erfahrungen aus der Praxis
Formulare gehören im Online Marketing einfach dazu. Egal ob Leadgenerierung, Angebotsanfragen, Terminbuchungen oder Feedback. Trotzdem hatte ich lange das Gefühl, dass Formular Tools entweder zu simpel oder unnötig kompliziert sind.
Google Forms funktioniert, sieht aber immer gleich aus.
Typeform ist schick, wird aber schnell teuer.
Heyflow ist interessant, stößt bei komplexeren Logiken irgendwann an Grenzen.
Irgendwann bin ich bei Tally Forms gelandet. Erst aus Neugier, dann aus Überzeugung. In diesem Artikel teile ich meine ehrlichen Tally Forms Erfahrungen und erkläre dir, warum ich Tally inzwischen regelmäßig einsetze und auch weiterempfehle.
Kurzfassung für Ungeduldige
Pro Tally Forms
- sehr einfache Bedienung ohne technische Hürden
- unbegrenzt Formulare und Einsendungen kostenlos
- starke bedingte Logiken und Berechnungen
- viele sinnvolle Integrationen für den Alltag
- fairer Umgang ohne versteckte Paywalls
Contra Tally Forms
- eingeschränkte Design Freiheit
- Medien müssen extern eingebettet werden
- für sehr visuelle Marken nur bedingt geeignet
Kurz gesagt:
Wenn du leistungsstarke Formulare brauchst, die mehr können als nur Daten sammeln, ist Tally eine sehr gute Wahl.
Du kannst Tally hier kostenlos testen:
https://tally.cello.so/6eUjVIvgynd
Was ist Tally Forms überhaupt?
Tally Forms ist ein unabhängiger Formular Builder aus Europa. Kein Google Produkt, kein Konzern Tool, sondern bewusst schlank und nutzerorientiert aufgebaut.
Das Besondere an Tally ist die Art der Erstellung. Man klickt sich nicht durch Baukästen, sondern schreibt sein Formular fast so, wie man ein Dokument schreiben würde. Fragen, Antworten, Hinweise und Logiken entstehen direkt im Kontext.
Ein weiterer positiver Punkt: Du kannst unbegrenzt viele Formulare erstellen und unbegrenzt abgesendete Formulare erhalten. Kostenlos. Erst bei sehr intensiver Nutzung greift das Tally Fair Use Modell (mehr zu den Kosten und Fair Use unten).
Warum ich nach Alternativen gesucht habe
In Kundenprojekten sehen wir immer wieder, dass Formulare zwar wichtig sind, aber selten die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Gleichzeitig scheitert vieles an den Tools.
Google Forms ist schnell eingerichtet, wirkt aber austauschbar.
Typeform sieht gut aus, rechnet sich aber oft nicht.
Heyflow eignet sich gut für einfache Entscheidungsbäume, kommt aber bei komplexeren Logiken und Berechnungen an seine Grenzen.
Ich wollte ein Tool, das schnell startklar ist, logisch aufgebaut ist und mir erlaubt, auch anspruchsvollere Formulare umzusetzen, ohne bei jeder Erweiterung zahlen zu müssen.
Erste Tally Forms Erfahrungen beim Einrichten
Der Einstieg mit Tally ist angenehm unkompliziert. Kein Setup Overkill, keine lange Einarbeitung. Einfach Formular anlegen und loslegen.
Fragen hinzufügen, Antwortoptionen definieren, Hinweise einbauen. Alles passiert direkt dort, wo man es erwartet.
Auch Kunden kommen mit Tally erstaunlich gut zurecht. Das ist für mich ein großer Pluspunkt, denn ein Tool bringt nichts, wenn es intern oder extern niemand bedienen will.
Der größte Vorteil von Tally aus meiner Sicht
Der stärkste Punkt von Tally sind die Logiken und Berechnungen. Und genau hier ist Tally für mich klar besser als Heyflow.
Mit Tally kannst du sehr einfach festlegen, welche Antwortoptionen wann erscheinen. Du kannst Antworten gewichten, Scores berechnen, Preise kalkulieren, dynamische Inhalte basierend auf Antworten (oder Berechnungen) anzeigen lassen oder Nutzer gezielt auf Formular-Seiten weiterleiten. Und das alles ohne komplizierte Konfiguration.
Gerade für Leadqualifizierung, Angebotsanfragen oder interaktive Formulare ist das extrem wertvoll. Viele dieser Funktionen sind bei anderen Tools eingeschränkt oder nur in teuren Tarifen verfügbar.
Wenn du das selbst ausprobieren willst, geht das hier kostenlos:
Kostenlos heißt bei Tally uneingeschränkte Nutzung
Ein Punkt, der Tally unschlagbar macht, ist das Preismodell. Und das völlig zu Recht.
Tally ist (Stand heute) unbegrenzt kostenlos nutzbar! Du musst nur einen kostenlosen tally Account anlegen und kannst unbegrenzt Formulare erstellen. Es gibt auch kein Limit bei ausgefüllten Formularen, keine on demand Zusatzkosten und keine künstlichen Limits. Tally verweist dabei auf seine sehr großzügige Fair Use Policy.
Gerade für Gründer, kleine Unternehmen und Agenturen ist das ideal. Man kann starten, testen und optimieren, ohne sofort Budget zu verbrennen.
Hier sind alle kostenlosen Features aufgelistet:
- Unbegrenzte Formulare
- Unbegrenzte Einreichungen
- Zahlungen erfassen
- Unterschriften erfassen
- Datei-Uploads erfassen
- Benutzerdefinierte Dankesseite
- Automatische E-Mail-Benachrichtigungen
- Weiterleitung nach Abschluss
- Bedingte Logik & Berechnungen
- Doppelte Einreichungen verhindern
- Formulare mit Passwort schützen
- Formulare bei Erreichen eines Limits oder Datums schließen
- Antwortweiterleitung
- Über 45 Sprachen & RTL-Unterstützung
- Google Sheets-Integration
- Notion-Integration
- Airtable-Integration
- Zapier-Integration
- Make-Integration
- Webhooks
Wo gibt es das sonst?
Natürlich gibt es Einschränkungen im kostenlosen Modell. Die Hauptargumente für die Pro Version (ab 20€ / Monat!) sind meiner Meinung nach:
- Tally Branding entfernen (in der kostenlosen Version steht natürlich dabei, dass das Formular mit Tally erstellt wurde)
- Custom Domain (wenn man die Formular-Seiten direkt als Landing Page verwenden und eine schöne URL teilen will)
- Partial Submissions (man könnte sogar nicht abgeschickte Formulare speichern. Achtung: Datenschutz!)
Weitere Benefits des Paid-Plans sind zum Beispiel zusätzliche Tracking-, Design- und Integrationsmöglichkeiten.
Integrationen, die im Alltag wirklich helfen
Tally lässt sich problemlos in bestehende Workflows integrieren. Besonders häufig nutzen wir die Anbindung an Google Sheets, Slack, n8n und sehr mächtig: Webhooks.
Formulare auf Landingpages einbetten, Antworten automatisch weiterverarbeiten oder direkt Termine buchen lassen. Das spart Zeit und man braucht für die wichtigsten Tools auch keinen Programmierer. Wenn man doch einmal mehr herausholen möchte, hat man mit Webhooks alle Möglichkeiten.
Auch für Eventanmeldungen oder Kampagnen funktioniert Tally sehr gut.
Design und Anpassbarkeit realistisch betrachtet
Tally sieht sauber und modern aus. Deutlich besser als klassische Standard Formulare. Gleichzeitig ist klar, dass Design nicht der Hauptfokus ist.
Die Anpassungsmöglichkeiten sind begrenzt. Farben, Layouts und Medien lassen sich nicht beliebig kombinieren. Bilder und Videos müssen extern eingebettet werden.
Für mich ist das ein bewusster Tradeoff. Die Formulare bleiben klar, übersichtlich und conversionfreundlich. Wer fancy Designs und Animationen sucht, ist bei anderen Tools aber besser aufgehoben.
Tally bietet aber ausreichend Gestaltungsmöglichkeiten über den Editor. Profis können sich außerdem mit Custom CSS helfen. Automatische Seitenübergänge (bei ausgefüllten Formular-Schritten usw.) sind mit Tally genauso möglich. Für uns überwiegen die Vorteile ganz klar 🙂
Tally im Vergleich zu Google Forms, Typeform und Heyflow
| Feature | Tally Forms | Google Forms | Typeform | Heyflow |
|---|---|---|---|---|
| Kostenlos nutzbar | ja | ja | nein | eingeschränkt |
| Unbegrenzte Einsendungen | ja | ja | nein | nein |
| Bedingte Logiken | sehr stark | eingeschränkt | gut | mittel |
| Berechnungen | ja | nein | nein | eingeschränkt |
| Integrationen | sehr gut | begrenzt | gut | gut |
| Preis Leistung | sehr hoch | mittel | niedrig | mittel |
Gerade bei Logiken und Berechnungen spielt Tally seine Stärke aus. Deshalb greife ich in vielen Fällen lieber zu Tally als zu Heyflow.
Für wen Tally besonders gut geeignet ist
Tally eignet sich hervorragend für Agenturen, Gründer, Coaches, Berater und Unternehmen, die Formulare aktiv zur Qualifizierung und Conversion nutzen wollen.
Weniger geeignet ist Tally für Projekte, bei denen Design über allem steht oder sehr komplexe Multimedia Layouts notwendig sind.
Warum auch du Tally Forms ausprobieren solltest
Tally hat sich für mich als echtes Arbeitstool etabliert. Es ersetzt Google Forms vollständig, ist flexibler als Heyflow und deutlich fairer bepreist als Typeform.
Wenn du ein Formular Tool suchst, das dich nicht einschränkt, kostenlos starten lässt und trotzdem professionell einsetzbar ist, dann solltest du Tally ausprobieren.
Hier kannst du Tally kostenlos testen:
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Die Links in diesem Artikel sind Affiliate Links. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Du sparst sogar 50% in den ersten drei Monaten und wir erhalten eine kleine Provision! Danke im Voraus.
Wenn du Unterstützung beim Erstellen der Formulare benötigst, nimm gerne Kontakt mit uns auf.